Donnerstag, 8. November 2012

Wind in der Wüste

Der Wind weht eigentlich immer im Lande, dazu scheint die Sonne an 250 Tagen und mehr.
Jetzt wird das Ganze (endlich) richtig nutzbar gemacht.
Die Japaner suchen Alternativen für den Atomausstieg,
die -->>Desertec Foundation<<-- erarbeitet Energiekonzepte für menschenleere Gegenden der Erde und das Ganze wird nun gebündelt für die Mongolei angepackt: 
-->> Clean Energy Asia LLC <<-- wurde gegründet.
Es boomt gewaltig im Land.

Kommentare:

  1. Nach allem, was ich über Desertec bisher las, wird das zwar ein Riesenprojekt mit Innovation und HighTech und dem ganzen Schmus. Leider wird das aber am Grundübel der Energiewirtschaft nichts ändern: zum Wohle einer kleinen Clique lässt man die kleinen "Verbraucher" bluten. Gerade bei solchen zentralistischen Projekten werden genügend Argumente für hohe Preise zu finden sein.
    Wenn ich einen Blick darauf werfe, wer da so alles seine Finger in dem Spiel hat, bin ich der Meinung, dass diese "gemeinnützige" Stiftung nur ein Tarnorganisation ist und die Menschen mit bunten Prospekten und schönen Verheißungen mächtig hinters Licht geführt werden sollen.

    Die Lösung kann für die Masse der Menschen nur heißen: dezentralisierte Energieerzeugung. Stromfressende Großbetriebe können wegen mir ruhig den teuren Saft konsumieren. Doch leider haben nicht wir zu entscheiden...

    Generell halte ich die Elektroenergieerzeugung auf Basis von Wind-, Wasser- und Sonnenenergieumwandlung als das Gebot der Stunde. Die geplante Durchführung jedoch ist blankes Mittelalter. Ein paar wenige Akteure sitzen am Schalter und entscheiden, zu welchem Preis die Menschheit den Saft bekommt.
    Ich kann nur hoffen, dass die Menschen in "Deinem" Land vom Aufschwung profitieren. Angesichts der Marktmacht der Gegenspieler glaube ich jedoch, dass der größte Nutzen nicht in der Mongolei verbleiben wird. Leider.

    AntwortenLöschen
  2. Leider ist der Link nicht so gut hervorgehoben. Hier also noch einmal:

    "Wenn ich einen Blick darauf werfe, wer da so alles seine Finger in dem Spiel hat, bin ich der Meinung, dass diese "gemeinnützige" Stiftung nur ein Tarnorganisation ist und die Menschen mit bunten Prospekten und schönen Verheißungen mächtig hinters Licht geführt werden sollen."

    AntwortenLöschen
  3. Totschka trifft's schon ziemlich gut: Alte Abhänigkeiten bleiben neue kommen hinzu.

    Und, merke: Technologische Lösungen sind keine solchen! Sie verschieben oder erhöhen nur das Problemniveau: "Wenn das so weiter geht, wird Paris noch im Pferdemist ersticken!" (ebenda, um 1870)

    Die billigsten Energiequellen: Erdwärme (vor Ort), Restwärme (vor Ort), Sonne und Wind (vor Ort), weniger transformieren (vor Ort) ... (vor Ort!!)

    AntwortenLöschen
  4. Naja, wißt Ihr,
    mir reicht es derzeit, zu erleben, daß überhaupt was passiert, es aufwärts geht im Land.
    Die jetzt an die Macht gekommenen Politiker wollen jedenfalls mehr Effekt für das gesamte Volk, und das ist gut so.
    Daß da internationale Konzerne ihre eigenen Süppchen kochen, ist so klar wie unausweichlich, ich kann`s nicht verhindern.

    Das Thema Erdwärme z.B., Vogel, hatte ich auch auf meinem Schirm, kannste aber knicken, in einer Zone mit extremen seismischen Aktivitäten.
    Da ist schwupps die Sonde weg, die für viel Geld gebohrt wurde.

    AntwortenLöschen