Freitag, 23. November 2012

Nachts halb zwölf ist es mittlerweile..

...und im TV läuft seit Stunden eine Diskussion zwischen zwei Politikern:
Der Eine hat vor ein paar Jahren als extrem junger Abgeordneter die Verträge zu "Oyu Tolgoi" mit den Ausländern unterzeichnet,
der Andere ist heute in der Regierungsverantwortung und verurteilt das Geschehene in Bausch und Bogen.
Gleichzeitig wirbt er für Gesetzesänderungen, die aber wiederum potentielle Investoren wegen der unsicheren Gesetzeslage abschrecken könnten.

Das ganze Dilemma wird zufälligerweise gerade heute von der "Neuen Zürcher Zeitung" nach meiner Meinung sehr sachlich und fundiert beschrieben:
-->> Und zwar HIER <<--
Ich hoffe ständig, daß es was Gutes für die Masse des Volkes bringt, was da in den oberen Etagen ausgehandelt wird.
Leider war es in den letzten Jahren nicht so.  

Kommentare:

  1. Tach Frank,

    Frache: Was ist "...die Verträge zu "Oyu Tolgoi" ..."?

    "Doch im Schatten dieser dramatischen Ereignisse war die eigentlich erstaunlichste Eigenschaft der Parlamentswahlen das Fehlen jeglichen substanziellen Unterschieds zwischen den Parteiprogrammen. Beide Hauptparteien, die auf ähnliche Weise von wohlhabenden mongolischen Unternehmern dominiert werden ..."

    Dann ist ja alles gut! Wohlhabende Unternehmer haben immer das Wohl des Volkes im Auge und im Sinn ... in 10 Jahren iss aufgebaut, in 20 Jahren das Land und die Gesellschaft verwüstet - dafür kann man dann vierspurig Auto fahren und aus 500 Kanälen auswählen - und dann kommt Agenda xxxx

    Die Mongolei auf einem "guten" Weg, da braucht man sich keine Sorgen machen! :-(

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    1. Die Verträge legen fest, welchen Anteil ausländische Investoren und der mongolische Staat am Vorhaben besitzen, und wie die Gewinne in den nächsten Jahren aufgeteilt werden.

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