Mittwoch, 9. Januar 2013

Schluß mit japanischen und englischen Verhältnissen

Es ist ja allgemein bekannt, daß es auf der Welt noch ein paar wenige "Verkehrsinseln" gibt, wo aus alter Rittertradition (wegen der Lanze) der Straßenverkehr links rum läuft.
Und wo man somit das Lenkrad im Fahrzeug somit auf der rechten Seite hat.

Japan gehört auch dazu.
Und da dort Autos billig sind und viele Mongolen dorthin die vielfältigsten Kontakte haben, wandert so mancher Toyota, und wie sie alle heißen, in die Steppe Mongoliens.

Das Problem ist halt im Rechtsverkehr die ungünstige Sitzposition. Der Blick nach rückwärts geht ja noch, auch helfen kleine Spiegel-"Hörnchen" vorne auf dem Kotflügel, die Übersicht vor Allem beim Parken zu behalten.
Aber vor dem Überholen eines großen Gefährts wird`s halt dumm.
Gucken nach links vorne geht halt nicht, wenn man rechts sitzt.

Was für mich kolossal irritierend war in den ersten Wochen und Monaten:
Wenn der neuangekommene europäische  Fußgänger vor dem Überqueren der Straße den Blickkontakt zu den Fahrern der ankommenden Autos sucht, und dort eine uralte Oma, ein Kleinkind, ein Hund oder gar niemand sitzt.......
Höchst verwirrend, das .....für den Fußgänger.

Dem Treiben setzt die neue Regierung aber jetzt ein Ende:
Ab 1. Februar dürfen keine rechtsgelenkten Autos mehr zugelassen werden. Also fällt auch der Import flach.
Das dürfte einigen Firmen des Bereiches Autoimport die Grundlage entziehen, aber bringt langzeitlich gesehen (endlich) etwas Ordnung in den Straßenverkehr.

.............Jedenfalls ein wenig, weil der Rest des Straßenverkehrs immer noch genug Ansatz zum Regulieren hat.....

So, und für die kritischen Leser des Blogs:
Ich mach dann mal ein paar mehr Themen mit Bildern, versprochen ! ;-)

Kommentare:

  1. Als Passagier in einem rechtsgelenkten Taxi habe ich manche Schweissminute gehabt.
    Das Einzige, was ich nach dem Verbot vermissen werde, ist die Freude am Entdecken neuer Modell- Namen japanischer Autos. Toyota stellt zB ein Modell namens Geiz her, lateinisch geschrieben und gar nicht aussehend, wie es heisst.

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    1. Gute Idee, das mit den Modellen:
      Ich werde mal Namen sammeln, denn wie die alle heißen, darüber amüsiere ich mich auch immer wieder.

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