Nachdem ich ja -->> HIER<<-- was zum Unfall schrieb, und das Versprechen abgab, zu berichten, also das Ergebnis:
Der Verursacher war ein junger Student, das Auto gehört Mutti.
Nun hat es Mutti zwar versichert, aber nur auf sich als Fahrer.
Und der Sohn hat zwar den Führerschein, aber ist als Fahrer fremder Autos nicht versichert.
Das ist nämlich hier in der Mongolei komplett anders, als anderswo .....
Nun hatte der Junge also mehrere Probleme gleichzeitig:
- unversichert gefahren
- schuldhaft Unfall verursacht
- Fahrerflucht.
Das würde im Höchstfall bedeuten, daß die Polizei den Fall an das Gericht übergibt, und er verurteilt wird.
Einziger Ausweg aus dieser Lage:
Ich, der Geschädigte, zeige Einsicht bezüglich des Delinquenten.
Nun hatte der Gutachter meine lädierte Stoßstange ja sehr genau untersucht, und alle Reparaturarbeiten penibel aufgelistet.
Also habe ich zugestimmt, meine Strafanzeige zurückzunehmen, wenn mir mein sofort Schaden bezahlt wird.
Dabei habe ich (halb aus Mitleid) darauf verzichtet, die vielen Stunden aufzurechnen, die mich der Fall gekostet hat.
Denn ich hätte es zwar tun können, aber die Familie sah nicht aus, als ob sie mit Reichtum gesegnet sei........
Also bin ich raus aus der Nummer.
Der Junge allerdings immer noch nicht.
Denn der Sachbearbeiter meinte, daß der Fall jetzt trotzdem noch mal geprüft würde.
Seine Geldstrafe und Punkte-Abzug bekommt der Student auf jeden Fall.
Aber das ist nicht mehr mein Ding. Selber schuld.....
Für alle potentiellen Mongolei-Fahrer noch eine interessante Information:Die Polizisten hatten nämlich gemeint, ich müsse laut Gesetz am Unfallort bleiben, das Fahrzeug nicht bewegen, und die Polizei über die Nummer 102 rufen.
Da meinte ich, daß mein Mongolisch weder ausreiche, zu erklären was passiert sei, noch wo ich mich befinde.
Antwort der Polizisten:
Nein, ich könne ruhig auf Deutsch, Russisch, Englisch oder in einer anderen Sprache reden.
Für Ausländer gäbe es eine Weiterleitung zu sprachkundigen Polizisten in der Zentrale.
Nun ist das
a) eine interessante neue Information
b) eine Information, deren Wahrheitsgehalt man am liebsten mal prüfen möchte
Jedoch:Fehlalarm könnte sicher teuer werden, und den nächsten Ernstfall möchte ich erst gar nicht haben .. ;-))
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Mittwoch, 24. Februar 2016
Mittwoch, 17. Februar 2016
..Und schon hat es geknallt ........Ich hatte ja die Ahnung !
Nun habe ich ja vor nur 10 Tagen in meinem Beitrag -->> Verkehrs-Straf-Countdown<<-- beschrieben, was es Neues gibt auf Mongoliens Straßen.
Und meine neueste Errungenschaft vorgestellt, die Dashcam.
Daß der letzte Satz des Beitrages:
Aber das es so schnell ging !!
Denn ich mußte das als Beweis verwenden:
a) Für meine Unschuld
b) Für die Fahrerflucht
Nun also frisch aus der Videokamera das mongolische Straßenverkehrs-Leben live:
Man beachte den grünen Rechtsabbiegepfeil vorne rechts oben !
Der Bus bleibt vorschriftsmäßig stehen, denn es war schon tiefes Dunkelrot für diese Richtung.
Ein Glück, daß ich maximal 17km/h fuhr, sonst hätte er mich im Radkasten oder an der Türe erwischt........
Der Subaru stoppte kurz hinter der Kreuzung, dann sah ich ihn entschwinden.
Meine Stoßstange ist beschädigt, zum Glück nichts weiter, außer dem kaputten Ultraschall-Sensor.
Die Polizei freute sich heute, als ich die komplette Dokumentation auf CD und ausgedruckte Fotos der einzelnen Sequenzen des Videos übergab.
Der Fahrer wird sich freuen dürfen. Fahrerflucht wird teuer für ihn ........
Und meine neueste Errungenschaft vorgestellt, die Dashcam.
Daß der letzte Satz des Beitrages:
"Hoffentlich muß ich das nie verwenden als Beweis für irgendwas ........"meine Vorahnung von irgendwann kommenden Ereignissen ausdrücken sollte, dürfte klar sein ....
Aber das es so schnell ging !!
Denn ich mußte das als Beweis verwenden:
a) Für meine Unschuld
b) Für die Fahrerflucht
Nun also frisch aus der Videokamera das mongolische Straßenverkehrs-Leben live:
Der Bus bleibt vorschriftsmäßig stehen, denn es war schon tiefes Dunkelrot für diese Richtung.
Ein Glück, daß ich maximal 17km/h fuhr, sonst hätte er mich im Radkasten oder an der Türe erwischt........
Der Subaru stoppte kurz hinter der Kreuzung, dann sah ich ihn entschwinden.
Meine Stoßstange ist beschädigt, zum Glück nichts weiter, außer dem kaputten Ultraschall-Sensor.
Die Polizei freute sich heute, als ich die komplette Dokumentation auf CD und ausgedruckte Fotos der einzelnen Sequenzen des Videos übergab.
Der Fahrer wird sich freuen dürfen. Fahrerflucht wird teuer für ihn ........
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Samstag, 6. Februar 2016
Verkehrs-Straf-Countdown
Der freundliche Renter von der Stadtteil-Verwaltung hatte heute noch einen zweiten Zettel parat.
Und zwar dieses Faltblatt:
Darin werden die Änderung im Straßenverkehr erläutert, welche ab 1.Februar gelten.
Ab diesem Tag hat nämlich jeder Besitzer eines Führerschein ein "Geschenk" (!!!) erhalten:
Auch mir gehören jetzt geschenkte 10 Punkte auf einer Art umgekehrten Flensburg-Konto !
Und die ist man los bei verschiedenen Verstößen, welche im zweiten Foto schön bebildert sind....
Und bei "Null" ist dann eben der Schein weg, so wie z.B. zweimal schuldhaft Unfall versursacht.
Oder fünfmal die Geschwindigkeit überschritten.
Nebenbei gibt es auch noch saftige Geldstrafen.
Harte Zeiten, wenn das wirklich kompromisslos durchgezogen wird.
Deshalb habe ich mir jetzt eine Dashcam (Videoregistrator) zugelegt.
Das sind die Dinger, welche in Deutschland quasi verboten sind, aber trotzdem verkauft werden ......
So hängt die dann im Auto:

Das winzige Ding zeigt als Videokamera den Verkehr, die Position und Geschwindigkeit laut GPS, Datum, Uhrzeit, Auto-Kennzeichen . Und speichert mehrere Tage auf zwei Micro-SD-Karten.
Hoffentlich muß ich das nie verwenden als Beweis für irgendwas ........
Und zwar dieses Faltblatt:
Darin werden die Änderung im Straßenverkehr erläutert, welche ab 1.Februar gelten.
Ab diesem Tag hat nämlich jeder Besitzer eines Führerschein ein "Geschenk" (!!!) erhalten:
Auch mir gehören jetzt geschenkte 10 Punkte auf einer Art umgekehrten Flensburg-Konto !
Und die ist man los bei verschiedenen Verstößen, welche im zweiten Foto schön bebildert sind....
Und bei "Null" ist dann eben der Schein weg, so wie z.B. zweimal schuldhaft Unfall versursacht.
Oder fünfmal die Geschwindigkeit überschritten.
Nebenbei gibt es auch noch saftige Geldstrafen.
Harte Zeiten, wenn das wirklich kompromisslos durchgezogen wird.
Deshalb habe ich mir jetzt eine Dashcam (Videoregistrator) zugelegt.
Das sind die Dinger, welche in Deutschland quasi verboten sind, aber trotzdem verkauft werden ......
So hängt die dann im Auto:
Das winzige Ding zeigt als Videokamera den Verkehr, die Position und Geschwindigkeit laut GPS, Datum, Uhrzeit, Auto-Kennzeichen . Und speichert mehrere Tage auf zwei Micro-SD-Karten.
Hoffentlich muß ich das nie verwenden als Beweis für irgendwas ........
Sonntag, 13. September 2015
Neuer Mongolei-Link und Neues zum Busverkehr
Zum Weiterlesen für Interessierte empfehle ich diese Adresse: http://www.sowhymongolia.com/
Da kann man sich als Empfänger für einen Newsletter eintragen lassen.
Auf dieser Seite wird auch beschrieben, wie neuerdings das Bus-System der Stadt funktioniert.
Die Linien wurden nämlich komplett neu strukturiert.
Und vor Allem: Das Bezahlsystem wurde modernisiert !
Und weil sich die staatliche Transportbehörde wahr scheinlich üüüüüberhaupt nicht vorstellen kann, daß Ausländer auch Busse benutzen, belassen sie betreffende Homepage: http://www.transport.ub.gov.mn/ leider ohne Übersetzung ..... Naja .....
Dankenswerter Weise haben sich die Macher der zuerst genannten Seite viel Mühe gemacht, Alles zu erklären.
Und zwar -->>> Genau HIER <<<--
Und alles in Google Maps eingetragen. RESPEKT !!!!
Und da wird auch erklärt. wie das mit der Smard-Karte funktioniert:
Für 3600 Tugrik plus mindestens 500 Tugrik (für eine Fahrt ausreichend) die Karte kaufen, und dann vorne beim Fahrer am Empfänger den Tarif abbuchen lassen.
In Zukunft wird man auch beim Aussteigen sich abmelden können, und bekommt dann beim eventuellen Umsteigen innerhalb von 30 Minuten eine Gutschrift.
Nicht schlecht, damit entfällt nämlich (zumindest im Bus) der Umgang mit den manchmal recht unhygienischen und "anrüchigen" Geldscheinen.......
Da kann man sich als Empfänger für einen Newsletter eintragen lassen.
Auf dieser Seite wird auch beschrieben, wie neuerdings das Bus-System der Stadt funktioniert.
Die Linien wurden nämlich komplett neu strukturiert.
Und vor Allem: Das Bezahlsystem wurde modernisiert !
Und weil sich die staatliche Transportbehörde wahr scheinlich üüüüüberhaupt nicht vorstellen kann, daß Ausländer auch Busse benutzen, belassen sie betreffende Homepage: http://www.transport.ub.gov.mn/ leider ohne Übersetzung ..... Naja .....
Dankenswerter Weise haben sich die Macher der zuerst genannten Seite viel Mühe gemacht, Alles zu erklären.
Und zwar -->>> Genau HIER <<<--
Und alles in Google Maps eingetragen. RESPEKT !!!!
Und da wird auch erklärt. wie das mit der Smard-Karte funktioniert:
Für 3600 Tugrik plus mindestens 500 Tugrik (für eine Fahrt ausreichend) die Karte kaufen, und dann vorne beim Fahrer am Empfänger den Tarif abbuchen lassen.
In Zukunft wird man auch beim Aussteigen sich abmelden können, und bekommt dann beim eventuellen Umsteigen innerhalb von 30 Minuten eine Gutschrift.
Nicht schlecht, damit entfällt nämlich (zumindest im Bus) der Umgang mit den manchmal recht unhygienischen und "anrüchigen" Geldscheinen.......
Freitag, 31. Juli 2015
Naadam - Flucht, die Vierte
So, der Unfall war also, die Unfallaufnahme auch abgeschlossen,
also fuhren wir weiter in den Urlaub.
Welcher ob des Ärgers und des damals immer noch ungewissen Ausgangs der Schuldfrage gar nicht so erholsam war......
Also erst abends Einfahrt in das Gebiet Kharkhorin:

Da ist ja die Wiege des mongolischen Staatswesens, verbunden mit dem Kloster Erdene Zuu.
Zunächst aber war mal die Frage zu klären, wo man übernachten kann.
Denn wir hatten zwar alles dabei zum Zelten, aber das Wetter war nun wirklich nicht so günstig, um im Regen auf minimalem Raum zu kampieren.
Einige Bekannte meinten, daß es dort wegen der Touristen ziemlich teuer sei, im Jurten-Camp zu übernachten.
Da war von Preisen die Rede ab 80.000 Tugrik pro Person und Nacht.
Also für uns drei rund 110 Euro pro Nacht .......
Da wir aber als einheimische Mongolen ...:-) clever fragen konnten, fanden wir ein Camp, wo die gesamte Jurte nur 13 Euro pro Nacht kostete.......
Und das sah dann Abends am 12.07.2015 um 21:45 Uhr so aus:
Wen es interessiert, die Koordinaten sind hier:
--->>> HIER unser preiswertes Camp, unweit vom Kloster <<<---
Und dann besichtigten wir am nächsten Tag das Kloster Erdene Zuu:
Erstes Bild:
Ein deutscher Reisender entleert die Chemie-Toilette seine tollen Weltreise-Autos unweit der Mauern des Klosters.
OK. Hätte man auch anders lösen können, das Problem.....
Was das Kloster betrifft, so kann man im Internet Einiges dazu lesen:
----Erdene Zuu-----https://de.wikipedia.org/wiki/Erdene_Dsuu
Interessant sind für mich die Details:
Zum Beispiel die Fundamente eines Tempels, der aus hölzernen Ständern erbaut wurde. Er steht irgendwo im Niemandsland der Mongolei.
Und dann sieht man genau nach diesem Prinzip im Kharkhorin die Fundamente einer riesigen Jurte, welche wohl bis zu 3000 Leute aufnehmen konnte:
Im Inneren des Komplexes sehe und beschreibe ich vorwiegend Details, denn die großen Übersichten sind alle im Internet zu betrachten.
Außerhalb regiert der Kommerz:

Und drinnen findet man dann Foto-Motive ohne Ende:
Jetzt folgen Masken und Kleidung des religiösen "Tsaam"-Tanzes:
Verschluß eines Tempels, mit gelbem Säckchen für das Vorhänge-Schloß.
Kochkessel aus der ehemaligen Klosterküche:
also fuhren wir weiter in den Urlaub.
Welcher ob des Ärgers und des damals immer noch ungewissen Ausgangs der Schuldfrage gar nicht so erholsam war......
Also erst abends Einfahrt in das Gebiet Kharkhorin:
Da ist ja die Wiege des mongolischen Staatswesens, verbunden mit dem Kloster Erdene Zuu.
Zunächst aber war mal die Frage zu klären, wo man übernachten kann.
Denn wir hatten zwar alles dabei zum Zelten, aber das Wetter war nun wirklich nicht so günstig, um im Regen auf minimalem Raum zu kampieren.
Einige Bekannte meinten, daß es dort wegen der Touristen ziemlich teuer sei, im Jurten-Camp zu übernachten.
Da war von Preisen die Rede ab 80.000 Tugrik pro Person und Nacht.
Also für uns drei rund 110 Euro pro Nacht .......
Da wir aber als einheimische Mongolen ...:-) clever fragen konnten, fanden wir ein Camp, wo die gesamte Jurte nur 13 Euro pro Nacht kostete.......
Und das sah dann Abends am 12.07.2015 um 21:45 Uhr so aus:
Wen es interessiert, die Koordinaten sind hier:
--->>> HIER unser preiswertes Camp, unweit vom Kloster <<<---
Und dann besichtigten wir am nächsten Tag das Kloster Erdene Zuu:
Erstes Bild:
Ein deutscher Reisender entleert die Chemie-Toilette seine tollen Weltreise-Autos unweit der Mauern des Klosters.
OK. Hätte man auch anders lösen können, das Problem.....
Was das Kloster betrifft, so kann man im Internet Einiges dazu lesen:
----Erdene Zuu-----https://de.wikipedia.org/wiki/Erdene_Dsuu
Interessant sind für mich die Details:
Zum Beispiel die Fundamente eines Tempels, der aus hölzernen Ständern erbaut wurde. Er steht irgendwo im Niemandsland der Mongolei.
Und dann sieht man genau nach diesem Prinzip im Kharkhorin die Fundamente einer riesigen Jurte, welche wohl bis zu 3000 Leute aufnehmen konnte:
Im Inneren des Komplexes sehe und beschreibe ich vorwiegend Details, denn die großen Übersichten sind alle im Internet zu betrachten.
Außerhalb regiert der Kommerz:
Und drinnen findet man dann Foto-Motive ohne Ende:
Jetzt folgen Masken und Kleidung des religiösen "Tsaam"-Tanzes:
Verschluß eines Tempels, mit gelbem Säckchen für das Vorhänge-Schloß.
Kochkessel aus der ehemaligen Klosterküche:
Weihrauch-Faß (hinten) und Fundament-Stein:
Fortsetzung folgt.................
Donnerstag, 2. Juli 2015
Die Ludolfs ----- auf mongolisch
Es kursieren ja in Deutschland seit ein paar Jahren die Serien-Filme der Gebrüder Ludolf, die alle möglichen Autoteile in einem kaum überschaubaren Wirrwar vorhalten und anbieten.
Wer nicht Bescheid weiß: -->> WIKIPEDIA weiß (fast Alles<<--
Sowas gibt es hier natürlich auch, für die vielen Autos aus Korea und Japan.
Nur, das geht zu wie bei den Ludolfs, und das ist auch für die Einheimischen ziemlich stressig.
Denn es gibt die "mongolischen Ludolfs" quasi an jeder Ecke.
Wenn man die auf der Suche nach einem Ersatzteil alle besuchen will, ist man Tage unterwegs.
Die Alternative:
Alles wohl geordnet:
Und der weltweite "Upcycling-Trend" ist auch in der Mongolei angekommen:
Bank aus Euro-Paletten
Finde ich persönlich als "Upcycling-Fan" ganz toll ! Denn die werden ansonsten nur als Brennholz zu Geld gemacht !
Was mich allerdings etwas irritierte, und was mir mein Fahrer auch nicht erklären konnte, zeigt dieses Foto:
Da steht ein hydraulischer Wagenheber für LkW,
und auf dem Zettel steht: "Demokrat zu verkaufen!"
Jetzt versuche ich, den Zusammenhang zwischen "Demokraten" und dem Heben eines Fahrzeugs herzustellen .....
Ich werde berichten ! :-)
Wer nicht Bescheid weiß: -->> WIKIPEDIA weiß (fast Alles<<--
Sowas gibt es hier natürlich auch, für die vielen Autos aus Korea und Japan.
Nur, das geht zu wie bei den Ludolfs, und das ist auch für die Einheimischen ziemlich stressig.
Denn es gibt die "mongolischen Ludolfs" quasi an jeder Ecke.
Wenn man die auf der Suche nach einem Ersatzteil alle besuchen will, ist man Tage unterwegs.
Die Alternative:

Alles wohl geordnet:
Und der weltweite "Upcycling-Trend" ist auch in der Mongolei angekommen:
Bank aus Euro-Paletten
Finde ich persönlich als "Upcycling-Fan" ganz toll ! Denn die werden ansonsten nur als Brennholz zu Geld gemacht !
Was mich allerdings etwas irritierte, und was mir mein Fahrer auch nicht erklären konnte, zeigt dieses Foto:
Da steht ein hydraulischer Wagenheber für LkW,
und auf dem Zettel steht: "Demokrat zu verkaufen!"
Jetzt versuche ich, den Zusammenhang zwischen "Demokraten" und dem Heben eines Fahrzeugs herzustellen .....
Ich werde berichten ! :-)
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Montag, 15. Juni 2015
Entwarnung leichtgemacht
Also:
Wie ich am Sonntag Abend von verläßlichen Informanten erfuhr,
bleibt die bisherige Regelung bestehen.
Es gab wohl zuviel "Gegenwind" aus der Wirtschaft.......
Also fährt am Montag NICHT die "1" und die "6",
am Dienstag NICHT die "2" und die "7", und so weiter, und so fort...............
Mal sehen, zu welchem Anlaß demnächst diese Reihe (mal wieder versucht wird), außer Kraft zu setzen.....
Wie ich am Sonntag Abend von verläßlichen Informanten erfuhr,
bleibt die bisherige Regelung bestehen.
Es gab wohl zuviel "Gegenwind" aus der Wirtschaft.......
Also fährt am Montag NICHT die "1" und die "6",
am Dienstag NICHT die "2" und die "7", und so weiter, und so fort...............
Mal sehen, zu welchem Anlaß demnächst diese Reihe (mal wieder versucht wird), außer Kraft zu setzen.....
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Samstag, 13. Juni 2015
Autonummern-Mikado, oder der Frust mit der Zahl ..... und Wasser ist auch ein Thema.....
Also, ehrlich:
Es ist schon nicht leicht, sich an die mongolische Art der Verwaltung eines Staates (oder ersatzweise der Hauptstadt) zu gewöhnen.
Anpassen ist extrem schwierig, wenn man als Ausländer:
a) der Sprache nicht genug mächtig ist ( und somit Internet-Inhalte nicht suchen oder gar finden kann)
b) auch keinen Mongolen hat, der für mich aus dem Wust der Informationen das Relevante raussuchen kann.
Aktuelles Beispiel ist das Folgende:
Es gilt normalerweise die Regel, daß die Autos an verschiedenen Tagen nicht fahren dürfen, abhängig von der Endziffer.
Also fahren NICHT:
Am Montag 1 und 6
Am Dienstag 2 und 7
und so weiter .....
Am Wochenende können alle fahren.
Diese Regelung wird jedoch ab und zu mal per Dekret außer Kraft gesetzt:
So darf man plötzlich am Sonnabend nicht fahren, weil man eine "1" oder andere ungerade Zahl hat.
Kostet zwar nur rund drei Euro, ist aber trotzdem unangenehm.
Nun gibt es aber aktuell noch eine Steigerung:
Es wird behauptet, daß ab dem 15. Juni eine neue Regelung in Kraft tritt:
Wegen vielen Straßenbau-Arbeiten und den Reparaturen an Heiztrassen werden viele Straßen teilweise oder total gesperrt.
Und nun hat der Mongoleifan von seinen mongolischen Menschen rundherum folgende Informationen:
Variante 1.
Ab Montag darf ein Auto mit der Endzahl "1" nur an ungeraden Wochentagen fahren, also Montag. Mittwoch, Freitag.
Variante 2.
Ab Montag darf ein Auto mit Endzahl "1" an ungeraden Tagen NICHT fahren, also nur Dienstag, Donnerstag, Sonnabend.
Variante 3.
Die Lösung nach 1. und 2. ist nicht mehr aktuell, weil es wohl ziemlich viele Proteste gab.
Also darf "Endzahl 1" am Montag NICHT fahren, aber an allen Tagen wie gehabt.....
Vorsorglich:
Ich habe jetzt auf verschiedenen Wegen über verschiedene Leute die Aufgabe gestellt, mich konkret über die ab Montag gültige Regelung zu informieren.
Schließlich habe ich in der Firma vier Fahrzeuge, die nur noch an ausgewählten Tagen fahren dürften, weil die vor vielen Jahren ALLE gerade Endzahlen kriegten.
Als über solche Zahlenabrokatik noch niemand ernsthaft nachdachte..............
Außerdem machte sich die Stadtverwaltung bei den Bürgern unglaublich beliebt, als man vorgestern erklärte, daß die Stadt mal eben für 12 Stunden keine Wasserversorgung haben wird:
Man stelle sich mal vor:
Das WC wird nutzlos, von den anderen kleineren Problemen mal ganz zu schweigen. ...............
Leben live, ich habe es ja so gewollt ............ :-)
Es ist schon nicht leicht, sich an die mongolische Art der Verwaltung eines Staates (oder ersatzweise der Hauptstadt) zu gewöhnen.
Anpassen ist extrem schwierig, wenn man als Ausländer:
a) der Sprache nicht genug mächtig ist ( und somit Internet-Inhalte nicht suchen oder gar finden kann)
b) auch keinen Mongolen hat, der für mich aus dem Wust der Informationen das Relevante raussuchen kann.
Aktuelles Beispiel ist das Folgende:
Es gilt normalerweise die Regel, daß die Autos an verschiedenen Tagen nicht fahren dürfen, abhängig von der Endziffer.
Also fahren NICHT:
Am Montag 1 und 6
Am Dienstag 2 und 7
und so weiter .....
Am Wochenende können alle fahren.
Diese Regelung wird jedoch ab und zu mal per Dekret außer Kraft gesetzt:
So darf man plötzlich am Sonnabend nicht fahren, weil man eine "1" oder andere ungerade Zahl hat.
Kostet zwar nur rund drei Euro, ist aber trotzdem unangenehm.
Nun gibt es aber aktuell noch eine Steigerung:
Es wird behauptet, daß ab dem 15. Juni eine neue Regelung in Kraft tritt:
Wegen vielen Straßenbau-Arbeiten und den Reparaturen an Heiztrassen werden viele Straßen teilweise oder total gesperrt.
Und nun hat der Mongoleifan von seinen mongolischen Menschen rundherum folgende Informationen:
Variante 1.
Ab Montag darf ein Auto mit der Endzahl "1" nur an ungeraden Wochentagen fahren, also Montag. Mittwoch, Freitag.
Variante 2.
Ab Montag darf ein Auto mit Endzahl "1" an ungeraden Tagen NICHT fahren, also nur Dienstag, Donnerstag, Sonnabend.
Variante 3.
Die Lösung nach 1. und 2. ist nicht mehr aktuell, weil es wohl ziemlich viele Proteste gab.
Also darf "Endzahl 1" am Montag NICHT fahren, aber an allen Tagen wie gehabt.....
Vorsorglich:
Ich habe jetzt auf verschiedenen Wegen über verschiedene Leute die Aufgabe gestellt, mich konkret über die ab Montag gültige Regelung zu informieren.
Schließlich habe ich in der Firma vier Fahrzeuge, die nur noch an ausgewählten Tagen fahren dürften, weil die vor vielen Jahren ALLE gerade Endzahlen kriegten.
Als über solche Zahlenabrokatik noch niemand ernsthaft nachdachte..............
Außerdem machte sich die Stadtverwaltung bei den Bürgern unglaublich beliebt, als man vorgestern erklärte, daß die Stadt mal eben für 12 Stunden keine Wasserversorgung haben wird:
Man stelle sich mal vor:
Das WC wird nutzlos, von den anderen kleineren Problemen mal ganz zu schweigen. ...............
Leben live, ich habe es ja so gewollt ............ :-)
Montag, 25. Mai 2015
Ergänzung des "ganz normalen Wahnsinns", speziell für Kraftfahrer
Ich habe -->> Unter dieser Rubrik<<-- eine Erfahrung als Punkt 4 eingefügt, die dem einen oder anderen Touristen eventuell auch blüht, wenn er tanken will............
Dienstag, 28. Januar 2014
Böse Überraschung -----zum Neujahrsfest
So kurz vor dem Neujahrsfest gab es ein "Geschenk" der Verkehrsbetriebe, welches gewiß nicht zu Tsaagan Sar eingeplant war:
Die Bustarife wurden mal eben erhöht:
- Stadtbus von 400 auf 500 Tgrik ( also mal eben 25% mehr)
- Trolleybus von 200 auf 300 Tugrik (also 67% mehr)
Das sind zwar neue Tarife, die umgerechnet "nur" 20 Cent bzw. 12,5 Cent bedeuten.
Aber dazu muß man wissen:
1. Es gibt keine Zeitkarten, also muß man jede Fahrt jeden Tag zahlen
2. Wenn der gewöhnliche Beschäftigte täglich zur Arbeit fährt, (mindestens 6 Tage die Woche),
dann sind das im Monat rund 4800 Tugrik mehr.
Wenn man also für 20 000 Tugrik pro Tag arbeitet, sind 1/4 Tag weg, oder anders ausgedrückt, kann man rund 500 g Fleisch pro Monat weniger kaufen.
Das sind die Fakten.
Die Bustarife wurden mal eben erhöht:
- Stadtbus von 400 auf 500 Tgrik ( also mal eben 25% mehr)
- Trolleybus von 200 auf 300 Tugrik (also 67% mehr)
Das sind zwar neue Tarife, die umgerechnet "nur" 20 Cent bzw. 12,5 Cent bedeuten.
Aber dazu muß man wissen:
1. Es gibt keine Zeitkarten, also muß man jede Fahrt jeden Tag zahlen
2. Wenn der gewöhnliche Beschäftigte täglich zur Arbeit fährt, (mindestens 6 Tage die Woche),
dann sind das im Monat rund 4800 Tugrik mehr.
Wenn man also für 20 000 Tugrik pro Tag arbeitet, sind 1/4 Tag weg, oder anders ausgedrückt, kann man rund 500 g Fleisch pro Monat weniger kaufen.
Das sind die Fakten.
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Samstag, 20. Juli 2013
Visafreiheit !!
Was ich unbedingt loswerden will, ist die Information über die neue Regelung für Besucher der Mongolei:
Ab 1. September dürfen Deutsche -->> bis zu 30 Tage visafrei in die Mongolei einreisen <<--
Na, wenn das keine gute Nachricht ist !
Das erleichtert sowohl den Geschäftsreisenden als auch den Touristen die Planungen ganz erheblich.
Und da es sowohl den Direktflug ab Berlin als auch günstige Verbindungen über Moskau, Peking oder Istanbul gibt, dürfte sich die Zahl der Besucher deutlich steigern.
Also für Kurzentschlossene:
Der Herbst in der Mongolei hat im September noch schöne Seiten, nichts wie los ..... ;)
Ab 1. September dürfen Deutsche -->> bis zu 30 Tage visafrei in die Mongolei einreisen <<--
Na, wenn das keine gute Nachricht ist !
Das erleichtert sowohl den Geschäftsreisenden als auch den Touristen die Planungen ganz erheblich.
Und da es sowohl den Direktflug ab Berlin als auch günstige Verbindungen über Moskau, Peking oder Istanbul gibt, dürfte sich die Zahl der Besucher deutlich steigern.
Also für Kurzentschlossene:
Der Herbst in der Mongolei hat im September noch schöne Seiten, nichts wie los ..... ;)
Samstag, 27. April 2013
Minister werfen ihre Schatten voraus
Was in der Welt kaum wahrgenommen wird:
Die Mongolei hat als Vorsitzende der "Gemeinschaft demokratischer Länder" die 7. Ministerkonferenz vorbereitet.
Die beginnt derzeit mit der Anreise diverser Delegationen und wird am kommenden Montag stattfinden.
Mit Einschränkungen im individuellen Verkehr, dafür werden die Trolleybusse kostenlos zu nutzen sein.
Und es sind an diesem Wochenende "mal einfach so" per Dekret Fahrtbeschränkungen für zivile Autos in Kraft gesetzt worden:
An einem Tag dürfen die mit den geraden Endziffern nicht fahren, am anderen Tag die mit den Ungeraden.
Und frappierend ist:
Jeder akzeptiert es und niemand regt sich auf.
Ich stelle mir mal vor, was passieren würde, wenn die Verwaltunge einer deutschen Stadt kurzfristig auf solch eine Idee kommen würde .....Verfassungsgericht wäre wohl das letzte Ende des Rechtsweges ...
Worauf ich mich aber aus diesem Anlaß besonders freue:
Am Dienstag gibt es einen "Tag der Tschechischen Republik" in der IHK, und ich darf aus gewissen Gründen dabei sein ..... freu...freu....
Vielleicht gelingt es mir ja, den tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg mal zu sprechen.
Der Mann verkörpert ja den Staat, der mir die Möglichkeit gab, mehr als 10 Jahre dort zu leben.
Und außerdem habe ich Respekt vor einem Mann, der Europäisch denkt.
Schaun wir mal, was wird ......
Die Mongolei hat als Vorsitzende der "Gemeinschaft demokratischer Länder" die 7. Ministerkonferenz vorbereitet.
Die beginnt derzeit mit der Anreise diverser Delegationen und wird am kommenden Montag stattfinden.
Mit Einschränkungen im individuellen Verkehr, dafür werden die Trolleybusse kostenlos zu nutzen sein.
Und es sind an diesem Wochenende "mal einfach so" per Dekret Fahrtbeschränkungen für zivile Autos in Kraft gesetzt worden:
An einem Tag dürfen die mit den geraden Endziffern nicht fahren, am anderen Tag die mit den Ungeraden.
Und frappierend ist:
Jeder akzeptiert es und niemand regt sich auf.
Ich stelle mir mal vor, was passieren würde, wenn die Verwaltunge einer deutschen Stadt kurzfristig auf solch eine Idee kommen würde .....Verfassungsgericht wäre wohl das letzte Ende des Rechtsweges ...
Worauf ich mich aber aus diesem Anlaß besonders freue:
Am Dienstag gibt es einen "Tag der Tschechischen Republik" in der IHK, und ich darf aus gewissen Gründen dabei sein ..... freu...freu....
Vielleicht gelingt es mir ja, den tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg mal zu sprechen.
Der Mann verkörpert ja den Staat, der mir die Möglichkeit gab, mehr als 10 Jahre dort zu leben.
Und außerdem habe ich Respekt vor einem Mann, der Europäisch denkt.
Schaun wir mal, was wird ......
Der Klang der Marschrutkas
Eine Marschroute ist ja ein allgemein bekannter Begriff.
Der landete irgendwann im russischen Wortschatz und gelangte von da auch in den mongolischen.
"Marschrutka" wird ein Kleinbus genannt, welcher eine feste Route abfährt und wo man an beliebigen Stellen zu- oder aussteigen kann.
Die Dinger schwirren wie die Bienen durch die Stadt und man muss schon genau wissen, welcher wie lang fährt.
Am Freitag habe ich mal eine knappe Minute pralles Bushaltestellen-Leben per Handy festgehalten.
Und das sieht und hört sich dann so an:
Der landete irgendwann im russischen Wortschatz und gelangte von da auch in den mongolischen.
"Marschrutka" wird ein Kleinbus genannt, welcher eine feste Route abfährt und wo man an beliebigen Stellen zu- oder aussteigen kann.
Die Dinger schwirren wie die Bienen durch die Stadt und man muss schon genau wissen, welcher wie lang fährt.
Am Freitag habe ich mal eine knappe Minute pralles Bushaltestellen-Leben per Handy festgehalten.
Und das sieht und hört sich dann so an:
Denn sie sagen markante Punkte der Fahrtstrecke an.
Das geht aber derart rasent, daß sogar Mongolen Mühe haben mit dem Verstehen.
Ich habe mir diese Art der Fortbewegung noch nie angetan.
Denn in den Autos geht es zu wie in der Heringsbüchse, da stecken auch mal rund 20 Leute mit Sack und Pack drin. Und nicht jeder Mitmensch ist derart sympatisch, dass man einen seeehr engen Körperkontakt als angenehm empfinden würde.........der Leser wird wissen, wie das gemeint ist ............
Da nehme ich lieber ein "normales" Taxi.
Wobei das "normale" eigentlich ein "Unnormales" ist, aber dazu kommen wir nächstes Mal.
Mittwoch, 3. April 2013
Mongolischer Automobil-Erfindergeist
Ein sehr aktiver Mongole ist Herr Kh. Battulga, Parlamentarier, früherer Verkehrsminister und Geschäftsmann.
Er hat nun eine Auto-Vision entwickelt, die (natürlich) wie heißt ???
Na klar: "Chinggis Khaan Royal"
Das Teil soll wohl den Import der diversen Rolls Royce unnötig machen, welche inflationär in manchen Garagen rumstehen.Aussehen soll er so:
Nun mag man ja denken: Was wollen die Mongolen denn noch anfassen, Autobau ist doch nun wirklich nicht ihr Ding ?
Weit gefehlt, liebe Leser, die Mongolen bauen Autos !
Und zwar ziemlich große: JEA800T heißt der Typ und sieht so aus:
Der ist sogar so gut, dass er exportiert wird.
In der russischen Stadt Petropawlowsk zum Beispiel fährt er. Anderswo auch, habe ich gehört.
Als Erklärung zum Fahrzeug:
Das ist ein Trolleybus, der fährt also mit Strom aus der Oberleitung.
Auf meinen Linien fahren sowohl die "normalen" Busse, als auch Trolleys.
Der Unterschied ist:
Trolley ist leiser, und vor Allem billiger , nämlich statt 400 Tugrik nur 200. Und sie sind genauso schnell, denn im Stau sind alle gleich.
Na, mal sehen, was die Mongolen noch so alles auf die Beine stellen bezüglich Autos.
Sie können ja seit Dshingis Khan (fast) alles ..........(meinen sie........)
OK, war ein Scherz, bitte nicht schimpfen ......:-)
Der mongolische Rolls Royce wäre übrigens bei Toyota zu bauen, so die Planungen des Herrn Battulga.
Er hat nun eine Auto-Vision entwickelt, die (natürlich) wie heißt ???
Na klar: "Chinggis Khaan Royal"
Das Teil soll wohl den Import der diversen Rolls Royce unnötig machen, welche inflationär in manchen Garagen rumstehen.Aussehen soll er so:
Nun mag man ja denken: Was wollen die Mongolen denn noch anfassen, Autobau ist doch nun wirklich nicht ihr Ding ?
Weit gefehlt, liebe Leser, die Mongolen bauen Autos !
Und zwar ziemlich große: JEA800T heißt der Typ und sieht so aus:
Der ist sogar so gut, dass er exportiert wird.
In der russischen Stadt Petropawlowsk zum Beispiel fährt er. Anderswo auch, habe ich gehört.
Als Erklärung zum Fahrzeug:
Das ist ein Trolleybus, der fährt also mit Strom aus der Oberleitung.
Auf meinen Linien fahren sowohl die "normalen" Busse, als auch Trolleys.
Der Unterschied ist:
Trolley ist leiser, und vor Allem billiger , nämlich statt 400 Tugrik nur 200. Und sie sind genauso schnell, denn im Stau sind alle gleich.
Na, mal sehen, was die Mongolen noch so alles auf die Beine stellen bezüglich Autos.
Sie können ja seit Dshingis Khan (fast) alles ..........(meinen sie........)
OK, war ein Scherz, bitte nicht schimpfen ......:-)
Der mongolische Rolls Royce wäre übrigens bei Toyota zu bauen, so die Planungen des Herrn Battulga.
Sonntag, 31. März 2013
Mongolische Osterwetter-Solidarität
Da habe ich doch gestern noch per Internet mit Freunden darüber geflaxt,
daß es in Europa Weihnachten ist und wir dafür den Frühling haben mit
Sonne satt.Das muß aber irgendwie "weiter oben" gehört worden sein.
Und
als ob man mir zeigen wollte, daß man sich über das Pech anderer nicht
lustig machen soll, sah heute morgen die Welt aus dem Fenster so aus:
Eines muß man aber sagen, die Leute vom Winterdienst waren schnell da.
Und so grüße ich alle Leser ganz herzlich von Schneeland zu Schneeland !
Doch unser Wetterkarussell dreht sich auch ganz schnell weiter:Heute Nacht sind -12 Grad "geplant", und am Montag +12 Grad. Achterbahn der Temperaturen.
Da ist die weiße Pracht wohl schneller weg, als gedacht.
Und vielen Dank an meine Leser für das Interesse unverminderte Interesse möchte ich auch noch sagen !
Habe ich mir nämlich heute mal wieder die aktuellen "Top Ten" der Zugriffe und des Publikums pro Woche angeschaut und war doch ziemlich erstaunt:
Wo ich doch fast nichts geschrieben habe .....
Der absolute "Renner" meiner Posts war übrigens bis zum heutigen Tage "Pferdefleisch", naja wen wunderts. So, dann bis neulich, der Winter wartet ja auch noch drauf, ausgewertet zu sein ! ;-)
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Neujahr und chinesische Schlafkünstler
Das Neujahrsfest naht ja mit aller Macht, und sowohl vor als auch nach dem 10./11. Februar setzt in Zentralasien eine zweigeteilte Völkerwanderung ein:
Die Einen wollen zu ihrer Familie nach Hause, um das Fest gemeinsam zu feiern.
Die Anderen fahren nach dem Neujahrstag zu den älteren Verwandten, um zu gratulieren.
Das kann sowohl einige Tage und Wochen dauern, ehe alle abgeklappert sind, als auch das Zurücklegen großer Strecken bedeuten. Müdigkeit und Platzmangel sind also vorprogrammiert.
Da wird es sicherlich wieder zu solchen Bildern kommen, wie sie im chinesischen Web zu finden sind.
Zum Beispiel -->> HIER oder -->> auch HIER und -->> Hier auch.
Viel Spaß beim Gucken !
:-)
Der praktische Mongole macht das ganz anders:
Der fährt selber und nimmt seine komplette Herberge mit..................
Die Einen wollen zu ihrer Familie nach Hause, um das Fest gemeinsam zu feiern.
Die Anderen fahren nach dem Neujahrstag zu den älteren Verwandten, um zu gratulieren.
Das kann sowohl einige Tage und Wochen dauern, ehe alle abgeklappert sind, als auch das Zurücklegen großer Strecken bedeuten. Müdigkeit und Platzmangel sind also vorprogrammiert.
Da wird es sicherlich wieder zu solchen Bildern kommen, wie sie im chinesischen Web zu finden sind.
Zum Beispiel -->> HIER oder -->> auch HIER und -->> Hier auch.
Viel Spaß beim Gucken !
:-)
Der praktische Mongole macht das ganz anders:
Der fährt selber und nimmt seine komplette Herberge mit..................
Mittwoch, 9. Januar 2013
Schluß mit japanischen und englischen Verhältnissen
Es ist ja allgemein bekannt, daß es auf der Welt noch ein paar wenige "Verkehrsinseln" gibt, wo aus alter Rittertradition (wegen der Lanze) der Straßenverkehr links rum läuft.
Und wo man somit das Lenkrad im Fahrzeug somit auf der rechten Seite hat.
Japan gehört auch dazu.
Und da dort Autos billig sind und viele Mongolen dorthin die vielfältigsten Kontakte haben, wandert so mancher Toyota, und wie sie alle heißen, in die Steppe Mongoliens.
Das Problem ist halt im Rechtsverkehr die ungünstige Sitzposition. Der Blick nach rückwärts geht ja noch, auch helfen kleine Spiegel-"Hörnchen" vorne auf dem Kotflügel, die Übersicht vor Allem beim Parken zu behalten.
Aber vor dem Überholen eines großen Gefährts wird`s halt dumm.
Gucken nach links vorne geht halt nicht, wenn man rechts sitzt.
Was für mich kolossal irritierend war in den ersten Wochen und Monaten:
Wenn der neuangekommene europäische Fußgänger vor dem Überqueren der Straße den Blickkontakt zu den Fahrern der ankommenden Autos sucht, und dort eine uralte Oma, ein Kleinkind, ein Hund oder gar niemand sitzt.......
Höchst verwirrend, das .....für den Fußgänger.
Dem Treiben setzt die neue Regierung aber jetzt ein Ende:
Ab 1. Februar dürfen keine rechtsgelenkten Autos mehr zugelassen werden. Also fällt auch der Import flach.
Das dürfte einigen Firmen des Bereiches Autoimport die Grundlage entziehen, aber bringt langzeitlich gesehen (endlich) etwas Ordnung in den Straßenverkehr.
.............Jedenfalls ein wenig, weil der Rest des Straßenverkehrs immer noch genug Ansatz zum Regulieren hat.....
So, und für die kritischen Leser des Blogs:
Ich mach dann mal ein paar mehr Themen mit Bildern, versprochen ! ;-)
Und wo man somit das Lenkrad im Fahrzeug somit auf der rechten Seite hat.
Japan gehört auch dazu.
Und da dort Autos billig sind und viele Mongolen dorthin die vielfältigsten Kontakte haben, wandert so mancher Toyota, und wie sie alle heißen, in die Steppe Mongoliens.
Das Problem ist halt im Rechtsverkehr die ungünstige Sitzposition. Der Blick nach rückwärts geht ja noch, auch helfen kleine Spiegel-"Hörnchen" vorne auf dem Kotflügel, die Übersicht vor Allem beim Parken zu behalten.
Aber vor dem Überholen eines großen Gefährts wird`s halt dumm.
Gucken nach links vorne geht halt nicht, wenn man rechts sitzt.
Was für mich kolossal irritierend war in den ersten Wochen und Monaten:
Wenn der neuangekommene europäische Fußgänger vor dem Überqueren der Straße den Blickkontakt zu den Fahrern der ankommenden Autos sucht, und dort eine uralte Oma, ein Kleinkind, ein Hund oder gar niemand sitzt.......
Höchst verwirrend, das .....für den Fußgänger.
Dem Treiben setzt die neue Regierung aber jetzt ein Ende:
Ab 1. Februar dürfen keine rechtsgelenkten Autos mehr zugelassen werden. Also fällt auch der Import flach.
Das dürfte einigen Firmen des Bereiches Autoimport die Grundlage entziehen, aber bringt langzeitlich gesehen (endlich) etwas Ordnung in den Straßenverkehr.
.............Jedenfalls ein wenig, weil der Rest des Straßenverkehrs immer noch genug Ansatz zum Regulieren hat.....
So, und für die kritischen Leser des Blogs:
Ich mach dann mal ein paar mehr Themen mit Bildern, versprochen ! ;-)
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Noch mal Zahlenspielerei und Verkehr
Ich hatte ja -->> HIER <<-- schon mal was über die Zahlen-Verliebtheit der Mongolen geschrieben.
Gestern nun sah ich ein leibhaftiges Beispiel dafür mitten im laufenden Verkehr:
Handy-Nummer aus der "Reichen-Liste 9911", dazu noch die niedrige Endzahl 0021 und auch noch parallel das Autokennzeichen.
Der gute Mann will Beides zusammen verkaufen, wie dem Aufkleber zu entnehmen ist.
Ich schätze mal, daß da so 15.000 bis 20.000 Euronen zu löhnen wären. (Hätte ja anrufen können, aber wozu .... ) ;-)
Apropos Geld:
Eine Firma hat vor ihrer Werkstatt das übergroße Symbol Ihrer Tätigkeit aufgestellt:
Gestern nun sah ich ein leibhaftiges Beispiel dafür mitten im laufenden Verkehr:
Handy-Nummer aus der "Reichen-Liste 9911", dazu noch die niedrige Endzahl 0021 und auch noch parallel das Autokennzeichen.
Der gute Mann will Beides zusammen verkaufen, wie dem Aufkleber zu entnehmen ist.
Ich schätze mal, daß da so 15.000 bis 20.000 Euronen zu löhnen wären. (Hätte ja anrufen können, aber wozu .... ) ;-)
Apropos Geld:
Eine Firma hat vor ihrer Werkstatt das übergroße Symbol Ihrer Tätigkeit aufgestellt:
Ein Stoßdämpfer, so runde 4 Meter hoch.
Bei gerade mal 3000 km halbwegs befestigter Straße und den unzähligen Schlaglöchern in Bitumen und Beton eine nie versiegende Einnahmequelle.
Wie mir ein Insider sagte, gibt es im Lande kein Federnwerk, alles wird importiert.
Also, liebe Leser, wer hat dafür Geld und wagt es ? Konkurrenz gibt es (noch) nicht.
Bei gerade mal 3000 km halbwegs befestigter Straße und den unzähligen Schlaglöchern in Bitumen und Beton eine nie versiegende Einnahmequelle.
Wie mir ein Insider sagte, gibt es im Lande kein Federnwerk, alles wird importiert.
Also, liebe Leser, wer hat dafür Geld und wagt es ? Konkurrenz gibt es (noch) nicht.
Interessant ist übrigens, daß ein Großteil der Autowerkstätten mit dem Zusatz "Vietnam" versehen sind.
Meine neugierige Frage, warum das so sei, wurde so beantwortet:
Da arbeiten wirklich Vietnamesen, und die sind als absolut clevere Autoschlosser viel besser als die eigenen Monteure.
Da arbeiten wirklich Vietnamesen, und die sind als absolut clevere Autoschlosser viel besser als die eigenen Monteure.
Also nix mit "Asia-Imbiß" und diversen Läden, wie in Europa.
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Freitag, 14. Dezember 2012
Ein paar Winterbilder
Habe mal rumgekramt und was Passendes zur Jahreszeit gefunden, wobei die Fotos zugegebenermaßen teilweise aus der letzten Eiszeit stammen :
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Freitag, 7. Dezember 2012
Das wichtigste Verkehrsmittel
Neeeeiin, nicht das Pferd.
Das wichtigste Verkehrsmittel in der mongolischen Hauptstadt ist..............die Hupe.
Sie macht den Status des Fahrers aus, dagegen kann selbst der Landcruiser oder der Hummer nicht punkten.
Das wichtigste Verkehrsmittel in der mongolischen Hauptstadt ist..............die Hupe.
Sie macht den Status des Fahrers aus, dagegen kann selbst der Landcruiser oder der Hummer nicht punkten.
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