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Samstag, 20. Mai 2017

Cross-Media-Marketing mit "Paulchen"

Aktuell ist "Paulchen" mit Andrea und Achim an Bord wieder in der Mongolei auf Achse.
Bereits im letzten Jahr bereisten sie das Land und nun haben wir uns das zweite Mal getroffen.

Und nicht nur, weil ich und mein Blog -->> HIER <<-- erwähnt werden, ...........
Sondern weil die Beiden sehr, sehr angenehme Berichte schreiben und mit Super Bildern versehen, ...........

....Mache ich also hier auf meiner Seite (quasi im Gegenzug) Reklame für eine vergnügliche und informative virtuelle Reise durch die Mongolei und andere Gegenden der Welt:




Den Beiden noch weiterhin eine Gute Fahrt und tolle Impressionen hier im Lande und auf dem weiteren Weg !

Mittwoch, 22. Juni 2016

Noch mehr Mongoleiverliebte ....... oder ...-Verrückte

Da lese ich doch dieser Tage, daß im letzten Jahr ein Deutscher auf einem Dreirad mit Lenkdrachen die Mongolei durchquert hat !

Also 5000 km offroad per Pedale oder Wind- Unterstützung !
Da verschlägt es mir die Sprache, wenn ich an die Zustände der Wege denke !

Hut ab vor einer solchen Leistung !
Und schade, daß ich den Mann nicht getroffen habe.
Für meine Leser hier also der Link zum Weblog von Matthias Ramsel 

Donnerstag, 21. April 2016

Die mongolische Adidas-Mumie - und mein Naadam-Nachtrag aus dem vergangenen Jahr


Neeee,also echt ........
Die arme Frau kann wirklich nichts dafür, daß 1500 Jahre nach ihrem Tode eine deutsche Firma Schuhe mit drei Streifen herstellt:


Aus einem gewiß sensationellen archäologischen Fund entwickelt sich ein Hype bei Pseudo-Wissenschaftlern und Mysterikern wegen "Zeitsprüngen" und ähnlichen Phantasien.
Und die Medien aller Coleur haben mal wieder eine halbrichtige Schlagzeile gefunden ..................

Daß der Fund also etwa aus dem Jahre 500 n.Chr. stammt, ist viel Sensationeller.

Außerdem ist die Meldung für mich ein hervorragender Anlaß, mal über die Türken und die Turkvölker zu schreiben.

Im letzten Sommer war ich ja bekanntlich mal auf Touristenpfaden unterwegs.
Kharkhorin (auch Karakorum) mit dem Kloster Erdene Zuu sind ja in jedem Reiseführer zu finden.
Darüber berichtete ich --HIER ausführlicher<<--

Was die wenigsten Besucher des Klosters wissen oder bemerken:
Unmittelbar am Kloster beginnt eine ziemlich gut ausgebaute Asphaltstraße.Und zwar genau an diesem Schild:
Sie führt 47 km weit in die Steppe und wurde übrigens komplett dürch den türkischen Staat finanziert.
Das Reisebüro "Steppenfuchs" schreibt dazu -->> HIER<<--:



Durch das Orchon Tal mit seinen grünen Wiesen geht die Fahrt erst zur Chöschöö Tsaidam Ausgrabungsstätte (Tonyukuk). Es handelt sich dabei um die Grabstätte von Bilgä Chagan
(Bilge Khagan 683 – 734 n.Chr. türkischer Oberbefehlshaber).
Bilge Khagan spielte eine wichtige Rolle gegen das Vordringen der Chinesen in dieser Region.
Modern, würde man ihn heute als „Warlord“ bezeichnen, da er sich unterschiedlichen Völkern in dieser Region angeschlossen hat.

Hier wurde auch eine der vier steinernen Schildkröten, ein Zeichen für langes Leben und Ewigkeit,

ausgegraben.
Die steinernen Schildkröten haben in der mongolischen Mythologie eine besonders

wichtige Bedeutung. Für die Turkvölker und somit letztlich für die Türkei, ist Chöschöö Tsaidam von

besonderer Bedeutung. Chöschöö Tsaidam ist der östlichste Fundort türkischer „Spuren“ und wird

heute als Wiege der Türken betrachtet. Die Ausgrabung erfolgt unter türkischer Leitung und viele der Fundgegenstände kann man in einem kleinen Museum gleich neben der Ausgrabungsstelle besichtigen (sofern geöffnet).

 Unterwegs werden einige historische Ausgrabungsstellen besichtigt (Khöschöö Tsaidam).

Hier wird unter türkischer Leitung ein ehemaliger Palast aus dem alttürkischem Reich freigelegt.

Die Türken vermuten in dieser Region ihren Ursprung. Später wurden sie dann von den mongolischen Stämmen vertrieben. 

Dort angekommen, steht man in einer weiten Ebene quasi im Nichts......
Schwer vorstellbar, daß hier einmal ein politisches und kulturelles Zentrum eines Reiches gewesen sein soll.
 
 Außer dem Museums-Gebäude und ein paar Jurten: NICHTS.
Google Maps zeigt, wo sich das Objekt befindet, und zwar -->> HIER<<--


Im Inneren des Museums eine große Halle mit erstaunlichen Fundstücken aus der Zeit um 700.
 Mehr zu den beiden Stelen und vielen anderen Monumenten der Gegend haben die Kasachen auf einer Webseite zusammengetragen. -->> HIER<<--Denn sie führen ihre nationalen Wurzeln ja auch auf diesen Ort zurück.

Und wie es der Zufall will:
Außer uns waren noch zwei Touristen da:
Echte Türken, welche ehrfürchtig aber auch stolz an den Wurzeln ihres Volkes standen.

Denn das Reich der Kök-Türken erstreckte sich zeitweise vom Kaspischen Meer bis zur Mandschurei und war der erste Staat in der Geschichte der zentralasiatischen Nomadenreiche, dessen Amtssprache (Alttürkisch) aufgrund gefundener Grabstelen zu Ehren seiner Herrscher, den Orchon-Runen, zweifelsfrei identifiziert werden konnte.
Diese alttürkische Runensprache  konnte übrigens deswegen identifiziert werden, weil auf den beiden großen Stelen die Texte auch in chinesischer Schrift eingemeißelt wurden......

Zu den Exponaten zählen auch die Repliken von filigranem Goldschmuck, wie diese Krone:
Die Originale sind in der Tresoren der Mongolbank in Ulaanbaatar verwahrt und können dort besichtigt werden.

Freitag, 12. Februar 2016

Falls jemand durch die Wüste Gobi rennen möchte....

..... Für den habe ich eine Ankündigung der diesjährigen Aktion :

                              Gobi Marathon 2016

When: 25th September 2016
Where: South Gobi Aimag
Information: Joachim – Phone +976 9918 2408
E-mail: joachimgoe64@gmail.com / info@gobimarathon.org

 Wer die früheren Aktionen anschauen will und noch mehr wissen möchte, der kann klicken:
Web: www.gobimarathon.org     www.gobimarathon.net

...oder mich fragen ......  


Samstag, 6. Februar 2016

Veranstaltungen / Termine 2016


Heute erschien an der Wohnungstür der freundliche Rentner mit den neuesten Informationen des Stadtteils.
Dazu gehörte auch der Veranstaltungsplan:

 
Und weil geschrieben steht, daß man doch den Freunden im In- und Ausland davon berichten soll, habe ich das hiermit getan ....... ;-))
Gerne dazu ein paar mehr Informationen, falls es Jemanden hierher verschlägt........ 

Dienstag, 24. November 2015

Ich verneige mich virtuell vor einem Mongolen namens Mungundalai

Heute Abend schaute ich mit meiner Frau die Nachrichten,
und da wurde ein junger Mongole auf einem Fahrrad gezeigt, und über ihn gesprochen.

Daß er eine rekordverdächtige Fahrt gemacht hätte, und deshalb bewundernswert sei.

Ich habe nach der Übersetzung des Inhaltes durch meine Frau "rumgemeckert", warum man denn diesen Menschen nicht selber zu Wort kommen läßt durch die TV-Station, und ihn nur beim Reden und Gestikulieren zeigt.
Erstaunt mußte ich erfahren, daß der junge Mann stark behindert ist beim Hören und Sprechen.
Früher sagte man auf Deutsch "Taubstumm".

Nun hat er also folgende Leistung vollbracht, und das setze ich bewußt in fette Buchstaben:
Er umrundete auf dem Fahrrad innerhalb von zwei Jahren die Mongolei und legte dabei 11200 Kilometer zurück !!!! Das ist er,der sympathische junge Mann:
Zu den Details:
Im Jahre 2014 hat er 6200 Kilometer in 167 Tagen zurückgelegt, und dabei 210 Soums in 13 Aimags passiert.
In diesem Jahr war er ab dem 09.Juli unterwegs und kam Gestern !!! in Ulaanbaatar an, nach 5000 Kilometern in 136 Tagen.


Ich weiß ja, welche Probleme es hat, mit einem kräftigen Auto quer durch die Mongolei zu kommen.
Und der machte das mit Muskelkraft !!!!

Bitte, liebe Leser, verbreitet es ein bißchen.
Er gehört zu den Benachteiligten und solche Menschen wie er haben es extrem schwer hier.
Ich bin kein Facebook- oder Twitter-Fan, aber falls es jemand irgendwo dort einstellt:
Mir ist es recht.
Hier ein Link zu ihm und seiner Leistung:
http://mongolia.gogo.mn/r/149837


Sonntag, 22. November 2015

Sorry für die Pausen bisher .......

Also, liebe Leser,

ich wollte ja mal meine Naadam-Reise vom Juli weiter auswerten, und auch sonst immer mal wieder was Interessantes beitragen.
Da gab es aber ein paar Probleme:

1.
Ich bin ja bekanntlich im Bausektor tätig, und da war die Saison hart und erforderte vollen Einsatz bis zum Ende , welche erst dieser Tage war.

2.
Zusätzlich kostete immens viel Zeit der Kampf um neue Aufträge, sowie auch das Eintreiben schon längst fälliger Forderungen. Da darf man sich schon mal vor ein paar Gerichten präsentieren .........
3.
Denn wir haben hier eine ausgewachsene wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Krise, die das gesamte Volk beschäftigt.
Und vor Allem belastet. Die Blase von 2011/2012 ist erstmal geplatzt. Wie es weitergeht, und wann es wieder aufwärts geht,weiß eigentlich niemand konkret.
Alle hoffen auf "nur" ein bis zwei Jahre Stillstand, was dann wieder durch Wachstum abgelöst wird.
OK, ich hoffe mit .............

Nun mal was Schönes:
Inzwischen hat der MDR-Journalist Thomas Junker ganz aktuell eine Reise durch Rußland, Kasachstan und die Mongolei  unternommen, und seine Eindrücke verewigt.
Und ich muß sagen:
Sachlich, ausgewogen, real. Sowas kann ich nur empfehlen.
Deshalb hier die Verlinkung der beiden Teile, die sich mit der Mongolei beschäftigen.
Also erst mal was vom Landleben:


Und im zweiten Teil wird auch aktuell über die Hauptstadt berichtet.
Interessant für mich, daß dabei sogar zwei meiner Baustellen vorkommen.
Und zwar hier im Link bei Minute 5:33 und später bei 8:53 (unten rechts).... 
Jedenfalls darf ich dem Herrn Junker dazu gratulieren, einen äußerst aktuellen, und sehr objektiven Bericht zum Leben und zur Lage in der Mongolei abgeliefert zu haben.

Falls es Fragen gibt, dann gerne fragen.
Ich freue mich, Antworten geben zu können.



Mittwoch, 9. September 2015

Nichts ist unmöglich in diesem Land ......

Warum schreibe ich das als Überschrift ?
Weil es Dinge gibt, welche so toll sind, daß man seine Liebe zum Land an jedem Tag bestätigt bekommt.

Aaaaber:
Da sind auch die  anderen Dinge, die frustrieren, und vor Allem:
DIE DAS ANSEHEN DES LANDES RUNTERZIEHEN !!!!

Denn wie sonst soll ich denn die Information werten, welche vom Deutschen Radio Ulaanbaatar verbreitet wurde, und die so lautet:
In den zurücklegenden Tagen sorgte ein illegaler Magazinverkauf am Chinggis Khaan Flughafen für Wirbel in den Medien. Vorgeblich im Namen der Regierung verteilte eine Firma namens „Hunnu Lord“ eine Informationsbroschüre in der Sicherheitszone des Flughafens, um damit ein Magazin mit dem Titel „Access“ an Reisende zu verkaufen. Ihnen wurde gesagt, sie müssten dieses Magazin zum Preis von 160 US-Dollar erwerben, weil ansonsten eine Einreise in die Mongolei nicht möglich wäre. Aufgrund dieses Vorfalls traf sich Premierminister Saikhanbileg Chimed mit zuständigen Flughafenmanagern und kritisierte dabei auch die offensichtlich mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen. Auf der Titelseite der Informationsbroschüre steht „Goverment of Mongolia“ und auch das Staatssymbol ist aufgedruckt.
Der Premierminister fordert Aufklärung darüber, wer eine Genehmigung für den Freilauf eines Angestellten einer Privatfirma in der Sicherheitszone des Flughafens erteilt habe.
Laut Angaben des Flughafenchefs, Davaajav M., ist die Genehmigung vom Verkehrsministerium erteilt worden; das Ministerium schiebt die Verantwortung für den Vorfall auf die Behörde für Passagierflugverkehr. Es ist bislang auch unbekannt, wie viele Exemplare des illegalen Magazins verkauft werden konnten.
In einer eilig einberufenen Versammlung der Grenzschutzbehörde wurde Ganbaatar D., ein Kasernenleiter der Behörde, aufgrund der Erteilung der Genehmigung für den Zugang in die Sicherheitszone mit sofortiger Wirkung entlassen.
Der Link zur Quelle ist hier:
 http://dradioub.de/illegaler-magazinverkauf-am-chinggis-khaan-international-airport/

Man muß sich das mal vorstellen:
Eine solche  Aktion  in Deutschland würde massiv Köpfe rollen lassen, wenn sie denn überhaupt in ihrer ganzen Frechheit durchführbar wäre.

Man könnte an solchen Dingen verzweifeln.................

Freitag, 31. Juli 2015

Naadam - Flucht, die Vierte


So, der Unfall war also, die Unfallaufnahme auch abgeschlossen,
also fuhren wir weiter in den Urlaub.
Welcher ob des Ärgers und des damals immer noch  ungewissen Ausgangs der Schuldfrage gar nicht so erholsam war......
Also erst abends Einfahrt in das Gebiet Kharkhorin:




Da ist ja die Wiege des mongolischen Staatswesens, verbunden mit dem Kloster Erdene Zuu.

Zunächst aber war mal die Frage zu klären, wo man übernachten kann.
Denn wir hatten zwar alles dabei zum Zelten, aber das Wetter war nun wirklich nicht so günstig, um im Regen auf minimalem Raum zu kampieren.
Einige Bekannte meinten, daß es dort wegen der Touristen ziemlich teuer sei, im Jurten-Camp zu übernachten.
Da war von Preisen die Rede ab 80.000 Tugrik pro Person und Nacht.
Also für uns drei rund 110 Euro pro Nacht .......

Da wir aber als einheimische Mongolen ...:-) clever fragen konnten, fanden wir ein Camp, wo die gesamte Jurte nur 13 Euro pro Nacht kostete.......
Und das sah dann Abends am 12.07.2015 um 21:45 Uhr so aus: 
Wen es interessiert, die Koordinaten sind hier:
--->>> HIER unser preiswertes Camp, unweit vom Kloster <<<---

Und dann besichtigten wir am nächsten Tag das Kloster Erdene Zuu:
Erstes Bild:

Ein deutscher Reisender entleert die Chemie-Toilette seine tollen Weltreise-Autos unweit der Mauern des Klosters.  
OK. Hätte man auch anders lösen können, das Problem.....

Was das Kloster betrifft, so kann man im Internet Einiges dazu lesen:
----Erdene Zuu-----https://de.wikipedia.org/wiki/Erdene_Dsuu


Interessant sind für mich die Details:
Zum Beispiel die Fundamente eines Tempels, der aus hölzernen Ständern erbaut wurde. Er steht irgendwo im Niemandsland der Mongolei. 
Und dann sieht man genau nach diesem Prinzip im Kharkhorin die Fundamente einer riesigen Jurte, welche wohl bis zu 3000 Leute aufnehmen konnte:

Im Inneren des Komplexes sehe und beschreibe ich vorwiegend Details, denn die großen Übersichten sind alle im Internet zu betrachten.
Außerhalb regiert der  Kommerz:
 
 Und drinnen findet man dann Foto-Motive ohne Ende:









Jetzt folgen Masken und Kleidung des religiösen "Tsaam"-Tanzes:








Verschluß eines Tempels, mit gelbem Säckchen für das Vorhänge-Schloß.


Kochkessel aus der ehemaligen Klosterküche:

Weihrauch-Faß (hinten) und Fundament-Stein:
Fortsetzung folgt.................

Donnerstag, 30. Juli 2015

Naadam - Flucht, die Dritte

OK,
wir waren also inzwischen in einem Gebirge unterwegs, was man sich  --->>> HIER <<<---
unter Google Maps hier anschauen kann:

Da gibt es Felsformationen, wo seit vielen Jahren den Göttern was geopfert wird.
Vor Allem Geld.
Und wir fanden da Alles mögliche aus verschiedensten Epochen:
Mongolisches Geld aus 1959:
Sowjetische Rubel-Münzen:
Und auch aktuelles Geld aus USA war auch da, und niemand nimmt es weg, weil es ja "gewidmet" ist.
OK, diese Felsen sind wirklich sehenswert, weil typisch für die Landschaft:
In den kleinsten Nischen hat sich Leben eingenistet:

Eine Fels-Spalte an einer Wand, wo man nie Leben vermuten würde.

Der Platz ist also sowohl ritual interessant, als auch ganz pragmatisch.
Denn irgendwie hat auch ein Huftier seinen Huf an dieser Stelle verloren. Wurde wohl aufgegessen .........

Weiter ging es wenige Kilometer zu einem Kloster, welches in den dreißiger Jahren zerstört wurde, und in der Neuzeit wieder ein wenig aufgebaut wurde und betrieben wird.
Das kann man im Internet  unter -->> Erdene Khamba Kloster <<--  finden.
Fantastische Motive kann man da knipsen, leider war der Himmel bewölkt.
Oder umgekehrt betrachtet:
Wir hatten nicht die übliche Hitze.....
Nun ein paar Bilder:

 Im Inneren des Tempels die üblichen Verehrungen der Götter mit Skulpturen und anderen Gegenständen:



Man möchte irgendwie erfahren, was diese Bäume erlebt haben, in den letzten 100 Jahren....  



 Und hier habe ich eine Pflanze geknipst, die ich schon seit Jahren kenne, aber dummerweise immer wieder vergesse, auf sie zu achten:
 Denn es ist eine Art Brennnessel, wo man bei Kontakt wirklich schlimme Erfahrungen macht ...... die europäische Brennnessel ist da harmlos dagegen.

Uralte Bäume stehen als stumme Zeugen.

 Die wahren Hausherren des Gebietes sind sie:
Die Erdhörnchen.

So, nun haben wir also ein Kloster besichtigt, welches wirklich wichtig war in der Geschichte der Mongolei.
Und nun fahren wir zurück auf die Hauptstraße, auf der wir schon drei mal unterwegs waren, um unser nächstes Ziel anzusteuern.
Also fahre ich auf einer absolut geraden Straße, welche ich schon kenne, mit 70 km/h, eingestellt mit "Cruise control". Und zwar von dort hinten nach hier vorne:


Da, wo ganz weit das Auto zu sehen ist, fuhr ich auch mal, und zwar in Richtung auf die Kamera zu.
Und dann fuhr ich rüber nach links, weil ein "TOYOTA-PRIUS" vor mir mit geringer Geschwindigkeit unterwegs war.
Das Problem:
Der Fahrer der "PRIUS" schlief wohl halbwegs, und wollte dem Schlagloch (im Bild sichtbar) mal eben nach links ausweichen.
Da war aber schon ich mit einem Auto ..................Der Effekt:





 Sein Auto:
 

 Und das Ganze im strömenden Regen:


Ergebnis:
- Unfall-Aufnahme: 6 Stunden, bis die Polizei da war und alles protokolliert hat.
- Protokoll-Aufnahme an der Polizei-Station ein paar Tage später: 5 Stunden
- Versicherungs-Klärung in Ulaanbaatar: vier Stunden

Abschlußbericht:
Ich war unschuldig.
Die gegnerische Versicherung zahlt.
Toll, aber Stress und Zeitverbratung ohne Ende ........

Und das Folgende war schon ziemlich lustig:
Als ich zur Protokoll-Aufnahme fuhr, mußte ich am Unfall-Ort vorbei.
Dort stand der gleiche Polizist, und nahm einen gleichen Unfall zwischen zwei Autos auf, wie er mir passierte.. .......

Fortsetzung "die Vierte"  folgt .....