Dienstag, 16. April 2013

Fett vom Himmel

Am gestrigen Montag morgens rausgeschaut und :
.............Schnee ohne Ende und es hörte nicht auf zu schneien.
Ausgerechnet muss ich raus zum Flughafen.
Auf der Straße sieht es so aus:

Der Fahrer muß tüchtig kurbeln und höllisch aufpassen, damit er das Auto und vor Allem die anderen wilden Cowboys der Landstraße unter Kontrolle behält.
Ich habe Mitleid mit ihm und meine, dass es eigentlich nun mal genug wäre mit dem Winter......

Da lacht er und entgegnet: "Die Mongolen sind froh über späten Schnee. Desto mehr Feuchtigkeit kommt in den Boden und desto besser wächst das Gras. Dieser Schnee heißt deshalb -Fett- ".
Wieder was gelernt .....
Heute ist großes Tauen angesagt, und bis nächsten Montag soll es zwar trüb bleiben, aber wärmer bis 15 Grad werden.
Jedenfalls bleiben die Einsatz-Kommandos mit den Futter-Notreserven immer noch abfahrtbereit, denn es kann immer noch mal bitterlich werden draußen auf dem Lande.



Dann stand auch noch dieses Auto vor der Linse rum, und ich hätte am Liebsten die zwei "Ä"-Punkte draufgemalt .....

Tja, was gab es sonst noch:
Zum Beispiel am Freitag eine unerhört große Anzahl von schwarz-grünen Männlein und Weiblein in der freien Natur:
                                    
Des Rätsels Lösung: Der Türke Erdogan wollte abfliegen, frage mich bloß, wer von den Mongolen dem Manne ernsthaft was tun wollte, wo der doch quasi ein "Stammes- und Blutsbruder" ist.

Und noch eine interessante Momentaufnahme für Techniker:
   Eine neu gebaute, etwas größere "Nissenhütte", ( mit herzlichem Gruß nach Moskau)  !!    ;-)

Donnerstag, 11. April 2013

Pferdefleisch.... die Zweite....

Ich kann ja den Quotenliebling meiner Leser nicht so einfach ignorieren....... da Pferd ist halt ein mongolisches Thema..... :-)

Und was lese ich da heute in den Medien Europas ?

.............hätten seit 2011 Rindfleischlieferungen aus dem Nachbarland erhalten, dem möglicherweise Pferdefleisch beigemischt worden sei, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mit. Die Namen der betroffenen Betriebe seien über das europäische Schnellwarnsystem RASFF ermittelt worden............

Häääää?
Fünfzigtausend Tonnen ????
Das wäre dann wohl rund  das Volumen an Fleisch  von 50 Einfamilienhäusern....

Und "Schnellwarnsystem". ...seit 2011 .....wir schreiben 2013, wo wurde und wird da schnell gewarnt ....???
Na Ja, vielleicht habe ich ja auch irgendwas schlecht verstanden....

OK, der Name der Ohnmacht ist Europäische Union, ich finde es gelinde gesagt selbst entlarvend, wie hier versucht wird, mit Hilfe der Medien das zu kaschieren, was das Unvermögen des europäischen Apparates bezeichnet:
Sie kriegen es anscheinend nicht in den Griff.

Da geht es mir doch hier ausgesprochen gut:
Ich sehe auf den Fleischbänken genau, ob ich Schaf, Schwein, Rind oder Pferd angeboten bekomme.
Und das Alles ganz ohne EU-Vorschriften........... ;-)

Samstag, 6. April 2013

Bildung ist nicht nur Privileg, sondern auch Last und Strafe

Ein Freund hat einen Sohn, sein einziges Kind.
Und der wird in diesem Jahr eingeschult.
Normalerweise wäre es egal, in welcher der vielen Schulen der Hauptstadt.
Denn jedes Stadtviertel hat seine Schulen, wo die Kinder des Viertels ihre Bildung erhalten.

Da gibt es nur ein Problem:
Die "Schule Nummer 1" war schon früher besser ausgestattet, als die Anderen.
Und dort wurden (früher, zu Zeiten des Sozialismus)  auch neue Prinzipien / Methoden ausprobiert und angewendet, ehe sie an an anderen Schulen zur Regel erhoben wurden.
Also eine "Leit-Schule", quasi.

Leider wird in der heutigen Gesellschaft sehr genau registriert, wer wann welchen Bildungsweg gegangen ist.
Denn davon hängt im wesentlichen ab, wie man in der Gesellschaft später akzeptiert wird.

Nun weiß ich aus verläßlichen Quellen, daß der Schulbesuch in der "Schule Nr.1" eigentlich nur die Voraussetzung hat, daß das Kind im 1. Bezirk zu Hause ist.  Nicht mehr, und nicht weniger.

Allerdings gibt es nun Eltern aus anderen Stadtbezirken, welche unbedingt in der Biographie ihrer Sprößlinge den Vermerk haben wollen, dass da Kind eben an der "Schule Nr.1" ausgebildet wurde.

Da das Aufnahmevolumen der Schule natürlich begrenzt ist, werden nun diverse Tricks angewendet, um Kinder in der "Schule Nr. 1" unterzubringen.
Die einfachste Variante:
Nachweis einer Wohnung im 1. Stadtbezirk.

Noch besser:
Zahlung von rund 4000 Dollar an die "Entscheider",dann funktioniert die Aufnahme des Schülers auch.

Die Lehrer der Schule (zu denen ich über meine Leute Kontakt habe) wissen nichts Konkretes über diese Praktiken, aber dass es sowas gibt, ist bekannt.

Einfache Rechnung:
10 Kinder per "Gemauschel" an diese Schule geholt: 40.000 Dollar, für wen auch immer .... :-((((
Für mich ist das eine riesen Schweinerei.
Nur, die Frage ist:
Was soll ich tun ???

Donnerstag, 4. April 2013

Störsender entdeckt !!!!!!

Ja, ich habe einen Störsender entdeckt.
Den hat kein Geringerer als Kabarett-Urgestein Dieter Hildebrandt installiert.
Interessante Geschichte, verspricht Unterhaltung und Aufklärung gleichermaßen.
Namhafte Leute machen mit, Priol, Pelzig, 
--->> HIER lang geht`s direkt zurHomepage

Und hier zum Reinschauen bei Youtube: 
"Finanzkasinokapitalismus" ist eine interessante Wortschöpfung, finde ich .......
Werd ich mal öfters reinschauen aus der Ferne. Ich hoffe, meine Leser auch. 

Mittwoch, 3. April 2013

"China eindämmen" ..... ????

Da war nun der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe zu Besuch in der Mongolei.

Traditionell gibt es ja viele Kontakte, Geschäfte, Beziehungen.
Viele Mongolen arbeiten in Japan als Gastarbeiter, Japaner investieren in der Mongolei.
Interessant ist zum Beispiel, daß manche Japaner Wohneigentum in der Mongolei kaufen.
Denn bei ihnen zu Hause sind die Gefahren von Erdbeben und Tsunamis allgegenwärtig.
Da nimmt man halt für den Fall der Fälle lieber die kalten Winter in Kauf, als dort auf den Inseln in Naturgewalten unterzugehen.
 
Interessant ist aber, was der Herr Abe mehrfach betonte, und zwar, dass er während seiner Dienstreise nach allen Kräften eine „Eindämmung Chinas" propagierte.
Damit findet er zwar offenen Ohren bei den Mongolen, die mit dem alten Feind China nur mit einer Haßliebe verbunden sind, andererseits verkündet er unverhohlen die Positionen Japans, die eine wesentlich stärkere Rolle in Asien spielen wollen.
Ob sich damit die Mongolei einen Gefallen tut, diesen Positionen Japans nichts entgegenzusetzen, ist eine interessante Frage.
  

Mongolischer Automobil-Erfindergeist

Ein sehr aktiver Mongole ist Herr Kh. Battulga, Parlamentarier, früherer Verkehrsminister und Geschäftsmann.
Er hat nun eine Auto-Vision entwickelt, die (natürlich) wie heißt ???
Na klar: "Chinggis Khaan Royal"
Das Teil soll wohl den Import der diversen Rolls Royce unnötig machen, welche inflationär in manchen Garagen rumstehen.Aussehen soll er so:


Nun mag man ja denken: Was wollen die Mongolen denn noch anfassen, Autobau ist doch nun wirklich nicht ihr Ding ?
Weit gefehlt, liebe Leser, die Mongolen bauen Autos !
Und zwar ziemlich große: JEA800T heißt der Typ und sieht so aus:
Der ist sogar so gut, dass er exportiert wird.
In der russischen Stadt Petropawlowsk zum Beispiel fährt er. Anderswo auch, habe ich gehört.

Als Erklärung zum Fahrzeug:
Das ist ein Trolleybus, der fährt also mit Strom aus der Oberleitung.
Auf meinen Linien fahren sowohl die "normalen" Busse, als auch Trolleys.
Der Unterschied ist:
Trolley ist leiser, und vor Allem billiger , nämlich statt 400 Tugrik nur 200. Und sie sind genauso schnell, denn im Stau sind alle gleich.

Na, mal sehen, was die Mongolen noch so alles auf die Beine stellen bezüglich Autos.
Sie können ja seit Dshingis Khan (fast) alles ..........(meinen sie........) 
OK, war ein Scherz, bitte nicht schimpfen ......:-)   
Der mongolische Rolls Royce wäre übrigens bei Toyota zu bauen, so die Planungen des Herrn Battulga.




Montag, 1. April 2013

Auf den Hund kommen

Es gibt ja an ziemlich vielen Orten der Welt das Problem der Straßenhunde.
Die Mongolen sehen das ziemlich entspannt, schließlich könnte ja im Zuge der Reinkarnation (Wiedergeburt) ein Mensch in dieser Lebensform wieder unter uns weilen.

So fristen also diese unzähligen Hunde ein mehr oder weniger geduldetes Leben, teilweise werden sie auch gefüttert.
Böse Zungen behaupten allerdings, daß sich ihre Anzahl schwer verringert hat, da in den frühen Morgenstunden Häscher auf der Jagd seien, welche die Tiere einfangen, um sie irgendwie in einem chinesischen Wok oder einer der billigen mongolischen Garküchen zu veredeln...............

Mein Weg zu einem der normalen Supermärkte führt mich nun regelmäßig an einer Figurengruppe aus Beton vorbei, welche "künstlerisch überhöht" irgendwelche Tier zeigt, ala "König der Löwen".
Und regelmäßig im Frühjahr bekommen die auch etwas frische Farbe, bisher für meinen Geschmack etwas zu grell-gelb.

Wie groß war aber mein Erstaunen, als ich heute quasi die Ergänzung der steinernen Dreier-Gruppe in Form eines echten Lebewesens sah (Die Bilder gehen per Klick  zu vergrößern):


Nichts ist unmöglich ....... der lebende Teilnehmer des Gruppenfotos bekam dann später ein Leckerli aus dem Supermarkt von mir.
.....Man weiß ja nicht, wem man da aus dem früheren Leben was Gutes tut ..........:-)

Sonntag, 31. März 2013

Mongolische Osterwetter-Solidarität

Da habe ich doch gestern noch per Internet mit Freunden darüber geflaxt, daß es in Europa Weihnachten ist und wir dafür den Frühling haben mit Sonne satt.Das muß aber irgendwie "weiter oben" gehört worden sein.
Und als ob man mir zeigen wollte, daß man sich über das Pech anderer nicht lustig machen soll, sah heute morgen die Welt aus dem Fenster so aus:


Eines muß man aber sagen, die Leute vom Winterdienst waren schnell da. 


 
Und so grüße ich alle Leser ganz herzlich von Schneeland zu Schneeland !
Doch unser Wetterkarussell dreht sich auch ganz schnell weiter:
Heute Nacht sind -12 Grad "geplant", und am Montag +12 Grad. Achterbahn der Temperaturen.
Da ist die weiße Pracht wohl schneller weg, als gedacht.

Und vielen Dank an meine Leser für das Interesse unverminderte Interesse möchte ich  auch noch sagen !
Habe ich mir nämlich heute mal wieder die aktuellen "Top Ten" der Zugriffe und des Publikums pro Woche angeschaut und war doch ziemlich erstaunt:
Wo ich doch fast nichts geschrieben habe .....
Der absolute "Renner" meiner Posts war übrigens bis zum heutigen Tage "Pferdefleisch", naja wen wunderts.

So, dann bis neulich, der Winter wartet ja auch noch drauf, ausgewertet zu sein ! ;-)



Montag, 25. März 2013

Sendepause

Manchmal erfordert das reale Leben mehr Zeit, als dass sie für die Nebensachen (wie z.B. das Betreiben eines Blogs) zur Verfügung stehen.
Deshalb also gab und gibt es eine Pause, die ich aber so kurz wie möglich halten möchte.


In der Zwischenzeit ein paar Impressionen aus dem täglichen Leben.
Zum Beispiel ein selbstmörderischer Eigenbau-Heizer meiner erfinderischen Bauarbeiter aus mehrerer Herren Länder (mehr sage ich da mal nicht zu).
Bauanleitung:
Man nehme ein Blechfass, ein paar Widerstandsdrähte, Asbestzement-Rohre, Bewehrungseisen und setze hinter das Ganze einen Ventilator.
Berührung lebensgefährlich:








Und wenn man halt mal im Winter auf einen Hügel steigt, welcher einen hervorragen Blick auf die Stadt bietet, dann sieht man eben in einem Seitental das:

Und in den Spalten des Felsens vor der Person das:



Irgendein Schamanen-Woodoo-Kult hat dazu geführt, dass jemand diese Barbie-Ersatz-Puppen gekauft und fein säuberlich beschriftet in einer Felsspalte "beerdigt" hat.
Naja, alles muß ich auch nicht verstehen ..................

Derweilen erklärte eine der Damen von der Materialwirtschaft auf unserer Baustelle , wie denn die "Luxus-Massegebrause-Dampfsauna-Ultraviolett-Kabinen" der zukünftigen Wohnungsbesitzer zu bedienen sind.
Schade, wir dachten, sie führt das live vor, die Bilder wären wesentlich "zeigefreudiger" geworden:



Und während angeblich Europa unter der Kälte leidet, habe ich am 14.02.2013 frühmorgens um 08:25 Uhr mal den Bordcomputer abgelichtet:

Alles im normalen Bereich ..............Wir haben übrigens jetzt bis 9 Grad plus und Sonne satt, Ääääätsch .....

Aufheizen kann man sich hervorragend mit einem "HotPot"- Menü, welches man sich aus vielerlei Zutaten selber zubereitet. Dazu dient der kleine Topf mit Brenner, in dem jeder Gast nach Belieben die Ingredienzien vermischt und köcheln läßt.
Eine geniale Erfindung, die dem Koch alle Verantwortung abnimmt:
Denn wenn es nicht schmeckt, ist der Gast selbst schuld.


So, bis demnächst !
Und die Pause wird diesmal nicht wieder solange, versprochen !






Samstag, 9. März 2013

Aktuell: Denis Katzer in den Medien

Ich hatte ja auf meinen Link-Seiten die beiden Abenteurer Tanja und Denis Katzer vorgestellt, welche ich vor Beginn ihres unglaublichen Abenteuer der Überwinterung bei den Nomaden im Norden traf.
Nun gibt es ein paar neue Video-Sequenzen, die man sich -->> Hier hoffentlich lange anschauen kann.
Und ich sag es noch mal:
RESPEKT für das, was sich die Beiden zugetraut haben !!!
Ich staune manchmal über mich selbst, was man im Winter so alles in der Hauptstadt aushält, aber da draußen in der Wildnis : nochmals meinen RESPEKT !

Freitag, 8. März 2013

Nachtrag zu den Wölfen

Ich hatte ja -->> Hier in diesem Beitrag etwas zu dem Wolfs-Experten Werner Freund geschrieben.
Nun erfuhr ich von einer aufmerksamen Leserin ( DANKE; Meggyy !!), dass sie ihn erstens gut kennt und er zweitens vor Kurzem 80 Jahre alt wurde.
Sie wird ihm meine nachträglichen Grüße ausrichten und falls er mal hierher auf die Seiten finden sollte:

ALLES GUTE, VIEL GESUNDHEIT und DANKESCHÖN für die großartige Arbeit, die Berichte und Erkenntnisse , lieber Werner Freund !

Frauentag - Männertag

Allen weiblichen Lesern die besten Glückwünsche zum heutigen Frauentag !
(Und den männlichen Lesern sei gesagt, dass sie das Gratulieren vielleicht auch nicht vergessen sollen ...)

Hierzulande ist das ja ein offizieller Feiertag und der wird so richtig schön begangen, wie früher zu DDR-Zeiten. Nur irgendwie familiärer.
Jedenfalls erfahren die Mütter, Großmütter und Freundinnen jede Menge Aufmerksamkeit und natürlich:
BLUMEN !!!!!
 Daran sieht man ganz deutlich, dass wir jetzt wirklich rasant Frühjahr haben, es herrschen Temperaturen von wohligen 1-4 Grad ÜBER Null und die Menschen stürzen sich auf das Pflanzen-Angebot für die neue Saison.
In einer Ecke fand ich was ganz Interessantes aus Nord-Korea:
Und zwar hat der große und ewige Führer anscheinend auch eine glückliche Hand als Blumenzüchter gehabt, so wie er ja für fast alle Erfolge im Lande verantwortlich war:
Man verkaufte die "KIM JONG IL Begonie), wie hier unten zu sehen ist.
Der Preis war heiß und die Blüte auch wirklich wunderschön und sehr groß, und nun erfreut sie manches heimische Wohnzimmer, auch wenn die sonstigen aktuellen Nachrichten aus dem Herkunftsland mal wieder nicht so "rosig" oder "blumig" sind.

So, nun schaun wir mal, wie das mit der Feierei heute weitergeht.
Im Normalfall versammelt sich mehr oder weniger spontan das weibliche Geschlecht und rückt zu irgendwelchen Bars,Pubs und Restaurants ein.
Karaoke-Zimmer werden heute kaum noch zu buchen sein, denn überall wird gefeiert.

Und sie verstehen zu feiern, die Damen .....
Denn es wird wärmer, heller und die berühmt-berüchtigten Frühlingsgefühle brechen sich Bahn.
Oft sind sie fast ganz unter sich, wenn mal wieder der (wirklich vorhandenen) Männer-Knappheit Tribut zu zollen ist. Und wehe, wenn man dann als Opfer ausgemacht wird und der weiblichen Übermacht in die Hände fällt ......
Da schweigt des Sängers Höflichkeit, oder wie das heißt ...... :-)

So, und nun geht's kurzfristig auch weiter mit der Aufarbeitung der Ereignisse rund um das Neujahrsfest, die Zeiten sind jetzt wieder etwas ruhiger geworden.

Ach so:
Männertag wird am 18.März gefeiert, das ist der Tag der Armee.
Da schlagen die Männer feierungstechnisch zurück und kriegen auch Geschenke... ;-)


Montag, 18. Februar 2013

Pferdefleisch

Also nur mal zur Info:
Die Berichterstattung zum Verlauf des Neujahrsfestes wird unbeirrt fortgesetzt, aber die Aufbereitung des überaus großen Materials an Bildern und Videos erfordert Zeit.............
und die hat man halt nach dem Abklingen des Neujahrs-Trubels auch nicht, weil es zu 100% im Job weitergeht.


Aaaaber, was ich sagen wollte:
Meine Familie isst ab und zu Pferdefleisch, und wir achten dieses Tier ob seiner Bedeutung für das mongolische Volk enorm.

Um so "komischer" finden wir die gegenwärtige Aktion bezüglich "Pferdefleisch-Spuren" in irgendwelchen Lebensmiteln.
OK, das ist nicht fair, wenn auf dem Schild drauf steht "Rind".
Aber dass man derzeit einen solchen Hype draus macht, und ganze Lieferungen an Lebensmitteln aus dem Verkehr zieht, weil "geringe Spuren" von Pferdefleisch gefunden wurden, das bringt hierzulande nur Lacher.

Anstatt die Medien das Ganze mal von wissenschaftlicher Seite beleuchten würden, wird draufgedroschen, als ob in den Produkten Zyankali wäre.

Klar, mir gefallen die Prinzipien der europäischen Lebensmittel-Überwachung, weil sie Sicherheit bringen.
Das wäre hier sehr wünschenswert, da weiß ich, wovon ich rede.

Aber das ganze Drumherum scheint doch überzogen.
Wie gesagt:
Ich esse hier Pferdefleisch in verschiedenen Formen, äußerst lecker zumeist.
Wo die Katastrophe in Europa derzeit zu verorten ist, mag ich nicht verstehen.

Samstag, 9. Februar 2013

The night before

Während Europa, oder speziell Teile Deutschlands, im Faschingstaumel die Besinnung verlieren, passiert das Gleiche derzeit in Asien, nur eben anders.

Der Kaufrausch zu Weihnachten findet seine Entsprechung zum Neujahrsfest der Buddhisten, und da geht richtig die Post ab.
Für den zu erwartenden Ansturm der Gäste hat meine Frauen- und Jugendbrigade mehrere Sonderschichten eingelegt, um die erforderlichen -->>Buuz in ausreichender Menge zu produzieren.
Zum weiteren Verlauf wird berichtet, versprochen !

Falls man sich nicht mehr sieht / liest:

Allen meinen Lesern in inzwischen mehr als 40 Staaten  ein erfolgreiches Jahr der Wasserschlange !

Mittwoch, 6. Februar 2013

Neujahr und chinesische Schlafkünstler

Das Neujahrsfest naht ja mit aller Macht, und sowohl vor als auch nach dem 10./11. Februar setzt in Zentralasien eine zweigeteilte Völkerwanderung ein:
Die Einen wollen zu ihrer Familie nach Hause, um das Fest gemeinsam zu feiern.
Die Anderen fahren nach dem Neujahrstag zu den älteren Verwandten, um zu gratulieren.
Das kann sowohl einige Tage und Wochen dauern, ehe alle abgeklappert sind, als auch das Zurücklegen großer Strecken bedeuten. Müdigkeit und Platzmangel sind also vorprogrammiert.

Da wird es sicherlich wieder zu solchen Bildern kommen, wie sie im chinesischen Web zu finden sind.
Zum Beispiel -->> HIER  oder -->> auch HIER und -->> Hier auch.
Viel Spaß beim Gucken !
:-)
Der praktische Mongole macht das ganz anders:
Der fährt selber und nimmt seine komplette Herberge mit..................